Die iranische Regierung lehnt es ab, einen inhaftierten Deutschen früher als geplant freizulassen. Der Hobbyangler war wegen illegalen Grenzübertritts verurteilt worden.
Der im Iran inhaftierte Deutsche Donald Klein kommt nicht früher frei. Das gab Justizminister Dschamal Karimi Rad am Dienstag in Teheran bekannt. Klein und sein französischer Begleiter müssten die gesamte Strafe von 18 Monaten in der südiranischen Hafenstadt Bandar Abbas verbüßen.
Die Männer waren im Januar wegen illegalen Grenzübertritts verurteilt worden. Sie waren bei einer Bootstour zum Hochseefischen in iranische Hoheitsgewässer geraten und am 29. November 2005 nahe der Insel Abu Mussa festgenommen worden. Die Insel soll ein strategischer Militärstützpunkt sein. (nz)