netzeitung.deChinas Wirtschaft im Aufwind

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Chinas Staatschef Hu Jintao (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Chinas Staatschef Hu Jintao
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Zweistellige Zuwachsraten hat die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal dieses Jahres verzeichnet. Den größten Anteil daran hatte laut Präsident Hu der Außenhandel.

Erfolgreiche Geschäfte mit dem Ausland haben Chinas Wirtschaft im ersten Quartal 2006 zweistellig wachsen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe zwischen Januar und März um 10,2 Prozent zugelegt, sagte der chinesische Präsident Hu Jintao am Sonntag in einer Fernsehansprache.

Maßgeblichen Anteil habe der Außenhandel gehabt, der um 25 Prozent gewachsen sei, so der Staatschef. Das Wachstum sei etwas höher ausgefallen als erwartet.

Chinas Führung bemüht sich seit längerem, eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden, die vor allem durch den Export und Auslandsinvestitionen angetrieben wird. Zudem sollen die ärmeren ländlichen Gebiete stärker von der ökonomischen Entwicklung profitieren.

Der Präsident betonte, Ziel seien nicht hohe Wachstumsraten allein. Gewünscht sei «ein schonender Umgang mit Ressourcen, der Schutz der Umwelt und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen».

Im vergangenen Jahr war die chinesische Wirtschaft um 9,9 Prozent (2004: 10,1 Prozent) gewachsen. Damit rückte China zur viertstärksten Wirtschaftsnation der Welt nach den USA, Japan und Deutschland und vor Frankreich und Großbritannien auf. Experten sehen allerdings große Probleme angesichts steigender Einkommensunterschiede, weit verbreiteter Korruption und massiver Umweltzerstörung. (nz)