Bush-Vertrauter wegen Spenden vor Gericht
Das Gericht in Austin ließ den Vorwurf des Verstoßes gegen das Parteiengesetz hingegen fallen. Die Entscheidung ist für den engen Parteifreund und Verbündeten von US-Präsident George W. Bush eine herbe Niederlage. DeLay hatte gehofft, dass das Verfahren ganz eingestellt wird und er im kommenden Jahr sein Amt als Republikaner-Chef im Repräsentantenhaus wieder antreten kann. Als er im September angeklagt wurde, hatte er den Posten, den er seit 2003 bekleidete, aufgeben müssen.
Nach texanischem Gesetz können Gelder von Firmen zwar für administrative Zwecke, aber nicht direkt für politische Kampagnen genutzt werden. Ein Sprecher DeLays sagte, die Gerichtsentscheidung unterstreiche lediglich, wie haltlos und politisch motiviert die Vorwürfe seien. (nz)

