DeLay wegen Geldwäsche angeklagt
DeLay musste wegen der Anklageerhebung in der vergangenen Woche den Vorsitz der republikanischen Fraktion im Repräsentantenhaus abgeben. Ihm wird vorgeworfen, das in Texas gültige Verbot, Wahlkampfspenden von Privatfirmen anzunehmen, umgangen zu haben. (nz)
Dazu sollen DeLay und zwei Verbündete Spenden zunächst an das Nationalkomitee der Republikaner (RNC) weitergeleitet haben, das die Summe dann an die republikanischen Kandidaten in Texas überwiesen habe.
In der neuen Anklageschrift wird dies nun als Geldwäsche gewertet, eine Straftat, die im Extremfall mit lebenslanger Haft geahndet werden kann. (nz)

