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Der letzte Ritt in Texas: 

Armstrong duelliert sich mit Bush

20. Aug 2005 18:50
George W. Bush (li) und Lance Armstrong.
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Kaum hat Lance Armstrong seine Radsport-Karriere beendet, da steigt er wieder auf das Rad. George W. Bush hat ihn zum privaten Wettkampf herausgefordert.

Radsport-Superstar Lance Armstrong (33) ist es gewohnt, seine Gegner hinter sich zu lassen. Bei einer Wettfahrt mit US-Präsident George W. Bush (59) könnte der siebenmalige Tour-de-France-Sieger am Samstag auf Bushs Ranch in Crawford (Texas) eine Ausnahme machen. Jedenfalls ist Armstrong dem Präsidenten schon entgegengekommen und vom Rennrad auf das Mountainbike gewechselt. Das Rennen wird nach Angaben des Weißen Hauses exklusiv vom Fernsehsender «Discovery Channel» gefilmt.

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Armstrong glaubt zwar nicht, dass der 26 Jahre ältere Bush es mit ihm aufnehmen kann, hält den Präsidenten dennoch für einen «konkurrenzfähigen Typen». Er rechne nicht damit, dass während der Fahrt gesprochen werde, sagte Armstrong dem US-Fernsehsender ABC. «Ein paar Minuten warm machen und ein bisschen Plauderei, dann geht es zur Sache», sagte Armstrong.

Verbissener Mountainbiker

Seit Bush wegen Kniebeschwerden auf das Rad wechselte, gilt er als verbissener Mountainbiker. Im vergangenen Jahr stürzte der Präsident bei einer 30 Kilometer langen Tour auf seiner Ranch und zog sich leichte Verletzungen zu. In diesem Jahr fuhr er während des G-8-Gipfels in Schottland einen Polizisten um.

Der ehemalige Radprofi Armstrong versteht auch, warum Bush in diesem Jahr so ungewöhnlich lange Urlaub auf seiner Ranch macht: «Das könnte an den Pfaden zum Mountain-Biking liegen». Armstrong schließt nicht aus, dass Bush bei dem Treffen am Samstag den Sport auch mit Politik vermengt. Der Radprofi sagte in den vergangenen Wochen öffentlich, dass er das Geld für den Irak-Krieg lieber der Krebsforschung zu Gute kommen lassen würde. Falls Bush ihn darauf anspreche, wolle er es ihm einfach ins Gesicht sagen, meinte Armstrong.

Bush lobt Armstrong

Auch Bush freut sich auf das Rennen mit seinem texanischen Landsmann Armstrong, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses Dana Perino. «Er (Armstrong) ist ein großer Freund des Präsidenten seit langen Jahren.» Armstrong sei ein großer amerikanischer Champion und eine Inspiration für Menschen in allen Lebensbereichen. (nz)

 
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