Iran will Atomanlage Isfahan «mit oder ohne» IAEO wieder in Betrieb nehmen
Die iranische Regierung fürchtet, dass sich die IAEO am Dienstag Entscheidungen zur Atomanlage Isfahan fällen könnte, die den Plänen Irans entgegen stehen. Nach iranischer Auffassung ist die Anlage, in der Uran in das gasförmige Uranhexafluorid umgewandelt wird, nicht von dem seit Ende 2004 geltenden Stopp für Urananreicherung betroffen.
Dschalali forderte, die Arbeit in Isfahan müsse «mit oder ohne» die Anwesenheit von IAEO-Inspektoren wieder beginnen. Die IAEO spiele gemeinsam mit der Europäischen Union auf Zeit. Die EU hatte der Regierung in Teheran am Freitag eine enge Kooperation bei Handelsfragen und der friedlichen Nutzung der Kernenergie angeboten, sollte Iran auf die Urananreicherung dauerhaft verzichten. Die Antwort lautete, das Angebot sei «inakzeptabel». (nz)

