netzeitung.deFortschritte bei Rettung von Mini-U-Boot

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Archivbild des verunglückten Mini-U-Boots (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Archivbild des verunglückten Mini-U-Boots
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Vor der Halbinsel Kamtschatka ist ein russisches Mini-U-Boot verunglückt. Flottenkommandeur Fjodorow berichtete, dass das Boot in Richtung Flachwasser geschleppt werden konnte.

Die russische Pazifikflotte hat bei der Bergung des verunglückten Mini-U-Bootes vor der Halbinsel Kamtschatka nach eigenen Angaben Fortschritte gemacht. Es sei gelungen, das Tauchboot mitsamt einer Lauschanlage und tonnenschwerem Anker einen Kilometer Richtung Flachwasser zu ziehen.

Das sagte der Kommandeur der Flotte, Admiral Viktor Fjodorow, nach Angaben der Nachrichtenagentur Itar- Tass in Wladiwostok. Bis etwa 6.00 Uhr MESZ am Samstag solle der Schleppzug flaches Wasser erreichen, wo Taucher das U-Boot mit sieben Mann an Bord untersuchen könnten.

Fjodorow sagte, das verunglückte Mini-U-Boot AS-28 habe sich nicht in einem Netz, sonder in einer unterseeischen Lauschanlage verfangen. Es sei aber gelungen, selbst den 60 Tonnen schweren Anker des Sonargeräts mitzuziehen.

Andere Militärstellen bestätigten diese Information nach Angaben von Itar-Tass zunächst nicht. Von der Pazifikküste der Kamtschatka lässt sich der Schiffsverkehr um die nahe US-Inselgruppe Aleuten akustisch überwachen. (nz)