29.07.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Sturmschäden in Birmingham
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
In Mittelfrankreich haben Hagelschauer und Windhosen hohe Sachschäden verursacht. In Birmingham wurden zwanzig Menschen durch einen Tornado verletzt.
Schwere Gewitter mit Hagelschauern und Windhosen haben in Mittelfrankreich seit Donnerstagabend hohe Sachschäden angerichtet. In der Nähe von Auxerre wurden außerdem 14 Menschen durch Windhosen verletzt. In Coulanges-la-Vineuse mussten sieben Saisonarbeiter ins Krankenhaus, nachdem ihre Wohnwagen von einer Windhose umgeworfen worden waren. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Mann unter einem Wohnwagen eingeklemmt und schwer verletzt.
In Estivareilles bei Montluçon beschädigte eine Windhose rund 200 Häuser. Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt und Stromleitungen umgerissen. In Vatan wurde ein Supermarkt evakuiert, weil das Dach unter dem Hagel einzustürzen drohte. In Vierzon seien Hagelkörner von der Größe kleiner Orangen niedergegangen, berichteten Augenzeugen. Zahlreiche Scheiben und Dächer gingen dabei zu Bruch.
Verletzte bei Tornado in GroßbritannienAuch rund um das englische Birmingham verletzte eine Windhose 20 Menschen. Am Donnerstagnachmittag war sie mit umgerechnet 200 Stundenkilometern durch die West Midlands gerast, berichtete der Onlinedienst der BBC.
Der Tornado beschädigte Häuser und Autos, entwurzelte Bäume und riss ganze Dächer ab. Einige Bewohner mussten deshalb vorübergehend in zwei Turnhallen und einem Gemeindehaus untergebracht werden. (nz)