04. Apr 2005 09:18
Mit bis zu 2000 Toten hatten die indonesischen Behörden nach dem schweren Beben vor Sumatra vor einer Woche gerechnet. Über 600 wurden bisher gefunden.
Helfer würden weiterhin unter den Trümmern eingestürzter Gebäude nach Überlebenden suchen, sagte ein Polizeisprecher. Ursprünglich waren bei dem Beben bis zu 2000 Opfer befürchtet worden.
Ein leichtes Nachbeben der Stärke 4,8 versetzte am Montag die Überlebenden auf Nias in Panik. Die Insel war von den Folgen des verheerenden Seebebens vom 26. Dezember weitgehend verschont geblieben. Durch den Erdstoß der Stärke 9,0 und eine nachfolgende Flutwelle waren alleine in Indonesien mehr als 220 000 Menschen getötet worden oder wurden zunächst noch vermisst. (nz)