Dem Bericht zufolge gestand der US-Soldat Willie Brand, Dilawar über fünf Tage hinweg 37 Mal geschlagen zu haben. Er habe ihn auch in die Leistengegend getreten und gegen Wände und Tische gestoßen, hieß es. Ihm sei Wasser eingeflößt worden, bis er nicht mehr atmen konnte.Hätte Dilawar überlebt, hätten ihm die Beine amputiert werden müssen. Brand musste sich vergangenen Monat in einer nichtöffentlichen Anhörung wegen Mordes verantworten. Neben Brand wurde bislang ein weiterer Soldat wegen der Todesfälle angeklagt. Beide gehören zu einer Einheit der Militärpolizei im Bundesstaat Ohio.
Laut «NYT» gibt es noch weitere Fälle von Misshandlungen, in die auch Mitglieder des Militärgeheimdienstes verwickelt sein sollen. Dabei soll es auch zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Mitglieder des Militärgeheimdienstes waren auch für die Misshandlungen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib verantwortlich. (nz)