Beide Präsidenten betonten zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus. Man habe sich darauf geeinigt, verstärkt die Verbreitung von nuklearen Waffen zu bekämpfen, sagte Bush. In einer zuvor verbreiteten Erklärung bewerteten beide Seiten dies als die «größte Gefahr» für die Sicherheit beider Länder an. Er sei sich mit Putin auch darin einig, dass der Iran und Nordkorea keine Atomwaffen haben sollten.US-Außenministerin Condoleezza Rice und der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow unterzeichneten am rande des Gipfels ein Abkommen über die verbesserte Zusammenarbeit bei der Kontrolle der Verbreitung von tragbaren Raketen. Vor allem Russland hatte in den vergangenen Jahren tausende Waffen vom Typ Strela und Igla produziert. Die USA befürchten, dass die Raketen, die von der Schulter abgefeuert werden können, in die Hände von Terroristen fallen und auch gegen Passagierflugzeuge eingesetzt werden.
Bush bewertete das Gipfeltreffen als «sehr konstruktiv». Man habe sich auch auf ein gemeinsames Vorgehen im Friedensprozess für den Nahen Osten verständigt. Zudem wollten die USA Russland bei dessen angestrebten Beitritt zur Welthandelsorganisation unterstützen. (nz)