netzeitung.deBush will sich in Mainz bürgernah geben

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George W. Bush (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe George W. Bush
Foto: AP
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Als US-Präsident Bush 2002 in Berlin war, sahen ihn die Bürger höchstens aus der Ferne. Bei seinem Besuch in Mainz soll das anders werden.

George W. Bush will sich bei seinem Deutschlandbesuch am kommenden Mittwoch etwas bürgernäher zeigen als bei seinem Besuch in Berlin im Jahr 2002. In Mainz werde der US-Präsident mit Bundesbürgern diskutieren, sagte Sicherheitsberater Stephan Hadley.

Für den Nachmittag sei eine Gesprächsrunde geplant («round table conversation»). Wer dazu eingeladen wird, sagte Hadley nicht.

In Mainz will Bush außerdem mit Kanzler Gerhard Schröder deutsche und amerikanische Soldaten ehren, die in Afghanistan im Einsatz waren. Nach einem gemeinsamen Essen werde der US-Präsident dann mit seiner Frau das Gutenberg-Museum und anschließend in Wiesbaden US-Truppen besuchen, teilte Hadley mit.

Bush und Schröder wollen sich bei ihrem Treffen rund sechs Stunden Zeit für die Gespräche und gemeinsamen Auftritte nehmen.

Bei den Gesprächen soll es vor allem um die Stärkung des transatlantischen Verhältnisses sowie die Lage in Irak, Iran, Afghanistan und im Nahen Osten gehen, sagte Regierungssprecher Béla Anda am Freitag in Berlin.

Der Besuch soll US-Botschafter Daniel Coats zufolge zu einem Neuanfang der deutsch-amerikanischen Beziehungen werden. «Wir kommen, um zuzuhören, um zu reden, um einen Dialog zu führen», sagte er im Bayerischen Rundfunk.

Bush will nach seinem Besuch am Mittwoch noch am selben Tag in die slowakische Hauptstadt Bratislava weiterfliegen. (nz)