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Lupe Hochhaus in Madrid nach Brand vor Einsturz

Ein Großfeuer hat einen unbewohnten Wolkenkratzer in Madrid zerstört. Die Feuerwehr brauchte zwölf Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Ein mehr als 100 Meter hoher Wolkenkratzer in Madrid ist am Sonntag komplett abgebrannt. Niemand habe sich in dem 32 Stockwerke umfassenden Gebäude aufgehalten, als das Feuer am Samstagabend ausbrach, ließen die Behörden mitteilen.

Das Gebäude droht nun einzustürzen. Erst nach zwölf Stunden hatte die Feuerwehr den Brand einigermaßen unter Kontrolle. Von dem Hochhaus fielen immer wieder brennende Trümmer herab, von den obersten sechs Stockwerken ist nur noch das Gerippe aus Stahlbeton übrig.´

«Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Überreste des Gebäudes ganz oder teilweise einstürzen», sagte Einsatzleiter Fernando Munilla. «Die Struktur ist äußerst instabil». Der Madrider Präfekt Constantino Mendez kündigte an, die Brandruine werde abgerissen.

Explosionen
Ein nahe gelegenes Mietshaus wurde evakuiert, die umliegenden Bürogebäude wurden mit Wasser abgespritzt, um zu verhindern, dass sich das Feuer ausbreitete.

Aus dem brennenden Gebäude waren am frühen Sonntagmorgen dumpfe Explosionen zu hören. Rund 70 Feuerwehrleute versuchten, das Feuer zu löschen. Hubschrauber kreisten über der Unglücksstelle.

Die Brandursache war unklar, vermutet wurde laut dem Katastrophenschutz, dass es einen Kurzschluss in einem der oberen Stockwerke gegeben hatte. (nz)