Die italienische Regierung hat erste Hilfsflüge in die von den Flutwellen betroffenen Gebiete in Südasien geschickt. Zwei Maschinen des nationalen Katastrophenschutzes seien bereits auf den Malediven und in Sri Lanka gelandet, berichteten die Behörden am Montag. Die Flugzeuge sollen auf ihrem Rückweg italienische Touristen nach Hause bringen – und die elf bei der Naturkatastrophe ums Leben gekommenen Italiener. Auch die Vereinten Nationen sagten Soforthilfe zu. «Das ist nur der erste Schritt für ein monatelanges Engagement», erklärte der UN-Koordinator für Katastrophenhilfe, Jan Egeland.
Unter anderem stellten am Montag auch der australische Außenminister Alexander Downer 10 Millionen Australische Dollar Hilfe in Aussicht in Aussicht. Japan schickte ein Expertenteam nach Sri Lanka. Die chinesische Regierung bereitete die Entsendung von 40 Rettungskräften nach Indonesien vor.
Am Sonntag hatte bereits Papst Johannes Paul II. zu Spenden aufgerufen. «Lasst uns für die Opfer dieser gewaltigen Tragödie beten und alle, die leiden müssen, unserer Solidarität versichern», sagte der er in Rom. (nz)