Netzeitung Logo
 
Aktuelles  »  Politik  »  Ausland
DruckenVersenden
 

Eine Millionen Euro Soforthilfe aus Deutschland

27. Dez 2004 12:25, ergänzt 15:50
Eine Million Euro stellt Deutschland an Katastrophenhilfe für Südasien zur Verfügung. Das THW ist schon in Sri Lanka. Auch Italien schickte Hilfsflüge.

Thema: Seebeben in Südasien
Am Tag nach dem verheerenden Seebeben in Südasien ist das Technische Hilfswerk (THW) in Sri Lankas Hauptstadt Colombo eingetroffen. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hatte das Team umgehend entsandt.

Die Bundesregierung stellte eine Million Euro Soforthilfe bereit, teilte das Auswärtige Amt am Montag mit. Ein Teil der Mittel sei schon ausgegeben.

Versorgung mit Wasser

Wie das Innenministerium in Berlin mitteilte, prüfen die Experten für Trinkwasser und Infrastruktur jetzt, wo Hilfe gebraucht wird. Sie suchen demnach auch nach Einsatzmöglichkeiten für weitere Helfer. Das Team gehört zu einer Spezialeinheit für schnelle Einsätze zur Wasserversorgung im Ausland. Sie setzt mobile Trinkwasserlabors und mobile Wasseraufbereitungsanlagen ein.

Auch andere Hilfsorganisationen sind im Einsatz: «World Vision, der Arbeiter-Samariter-Bund, und CARE versorgen in Sri Lanka und Indien zurzeit bereits mehrere hunderttausend betroffene Menschen mit Nahrungsmitteln, Schlafmatten, Erste-Hilfe-Boxen und Hygiene-Artikeln», heißt es in einer Erklärung vom Montag.

Hilfe aus Italien

Die italienische Regierung hat erste Hilfsflüge in die von den Flutwellen betroffenen Gebiete in Südasien geschickt. Zwei Maschinen des nationalen Katastrophenschutzes seien bereits auf den Malediven und in Sri Lanka gelandet, berichteten die Behörden am Montag. Die Flugzeuge sollen auf ihrem Rückweg italienische Touristen nach Hause bringen – und die elf bei der Naturkatastrophe ums Leben gekommenen Italiener.

Auch die Vereinten Nationen sagten Soforthilfe zu. «Das ist nur der erste Schritt für ein monatelanges Engagement», erklärte der UN-Koordinator für Katastrophenhilfe, Jan Egeland.

Unter anderem stellten am Montag auch der australische Außenminister Alexander Downer 10 Millionen Australische Dollar Hilfe in Aussicht in Aussicht. Japan schickte ein Expertenteam nach Sri Lanka. Die chinesische Regierung bereitete die Entsendung von 40 Rettungskräften nach Indonesien vor.

Am Sonntag hatte bereits Papst Johannes Paul II. zu Spenden aufgerufen. «Lasst uns für die Opfer dieser gewaltigen Tragödie beten und alle, die leiden müssen, unserer Solidarität versichern», sagte der er in Rom. (nz)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
Anschlagsserie mit Dutzenden Toten: 
13-Jährige sprengt sich im Irak in die Luft
Nach dem Tod von acht Zivilisten: 
Syrien kritisiert «Aggression» der US-Armee
 
Krümmungswinkel egal: 
Freiheit für die EU-Gurke
Nach Ende des Kaukasus-Kriegs: 
EU will Russland nicht mehr ausgrenzen
 
Koalition einigt sich bei Online-Durchsuchung: 
BKA-Trojaner erhält Verfallsdatum
Trauerfeier zu Afghanistan-Soldaten: 
Jung würdigt Verdienste «gefallener Soldaten»
 
Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.