Lukaschenko bezeichnet Druck der USA als «dumm»
21. Okt 2004 14:21
 | Alexander Lukaschenko | Foto: www.newsbelarus.com |
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Die Wirtschaftssanktionen der USA beeindrucken den weißrussischen Präsidenten nicht. Doch fürchtet er ähnliche Maßnahmen der EU.
Das von den USA gegen Weißrussland verhängte Wirtschaftsembargo beeindruckt den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko nicht: «Die USA setzen ihren dummen Druck auf Weißrussland fort», zitiert ihn die Internetzeitung «Gazeta.ru».
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Auch weißrussische Experten meinen, dass die Sanktionen keine großen Konsequenzen für die weißrussische Wirtschaft haben werden. Der Exportanteil Weißrusslands in die USA liege bei nur drei Prozent, sagte Walerij Daschkewitsch, Ökonom am weißrussischen Institut für Wirtschaft und Politik. «Wir haben ein Mobilmachungsmodell für unsere Wirtschaft, die auf den alten sowjetischen Werken basiert und noch lange Zeit gut funktionieren wird», zitiert ihn die Nachrichtenagentur Ria-Nowosti.
Angst vor Europa
Minsk fürchtet hingegen sehr, dass sich die Europäische Union der amerikanischen Initiative anschließen könnte. Der Exportanteil in die EU beträgt rund 25 Prozent. Derzeit verhandelt Weißrussland über die Quoten, in welchem Maße es Textilwaren und Kunstdünger auf den europäischen Markt bringen kann. (nz)