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Zweite Phase der Parlamentswahl in Indien

22. Apr 2004 12:39
Schlange vor Wahllokal in Mandai
Im Nordöstlichen Unionsstaat Tripura wird mit einem Sieg der Kommunistische Partei Indiens gerechnet. Trotz vereinzelter Zwischenfälle verläuft die Abstimmung weitgehend ruhig.

Vor dem Hintergrund vereinzelter gewalttätiger Zwischenfälle hat die zweite Phase der Parlamentswahlen in Tripura, einem Bundestaat im Nordosten Indiens begonnen. Eine Rebellengruppe hatte zum Wahlboykott aufgerufen. Trotz dieses Aufrufs waren die Wahllokale am Donnerstag voll. Aus mehreren Stimmlokalen mussten Wähler fliehen, während Rebellen auf sie feuerten. Ansonsten verlief der Auftakt zur zweiten Wahlphase friedlich.

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  • «Wir haben schnelle Eingreiftruppen mit Hubschraubern. Sie halten Wache am Himmel. In dem Moment wo wir Rebellen sehen, gehen unsere Jungs im Sturzflug runter und schlagen zu», sagte Tripura's Polizeichef, GM Srivastava der BBC. 20.000 Polizisten, Soldaten und paramilitärische Kräfte sind zum Schutz der Wahl in dem kleinen Bundesstaat eingesetzt.

    «Tripura hat eine lange Geschichte von gewalttätigen Zwischenfällen während Parlamentswahlen». «Aber ich bin sicher, dass diese Wahl friedlich bleiben wird», sagte Tripura's Wahlleiter KV Satyanarayana.

    Kommunistische Bastion

    Der Staat im Nordosten Indiens hat 3 Millionen Einwohner. Im indischen Parlament stellt Tripura damit zwei der insgesamt 543 Sitze. Der Bundesstaat gilt als Hochburg der Kommunistischen Partei Indiens und entsandte schon nach der vergangenen Wahl zwei Kommunisten nach Neu Dehli.

    «Wir wissen, dass wir hier nicht gewinnen», sagte der Sprecher der Congress Partei, Tapas De. Die Congress Partei, die Bharatiya Janata von Ministerpräsident Vajpayee und eine kleine Stammespartei bilden die Oppositionsallianz. (nz)
     
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