Italien will christlichen Bezug in EU-Verfassung
Am vergangenen Wochenende hatte sich bereits Papst Johannes Paul II. für einen klaren Bezug auf das Christentum in der europäischen Verfassung ausgesprochen. Der Entwurf müsse auf das «religiöse und vor allem christliche Erbe Europas» hinweisen, forderte er in der «Ecclesia in Europa», die die aktuelle Situation der Kirche behandelt.
Bei den Beratungen über den Verfassungsentwurf war heftig über einen Bezug auf das Christentum gestritten worden. Schließlich wurde eine Kompromissformel gefunden, die nur auf die «kulturellen, religiösen und humanistischen Überlieferungen Europas» verweist. Der Entwurf wurde am 20. Juni auf dem EU-Gipfel im griechischen Port Karras verabschiedet. (nz)

