28.11.2002
Herausgeber: netzeitung.de
Ufo im Anflug?
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Regierung in London will bislang geheim gehaltene Berichte über angebliche Ufo-Sichtungen freigeben.
Die britische Regierung hat beschlossen, ihre Archive über Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten zu öffnen. Damit wolle sie deutlich machen, dass sie die Gesetze zur Informationsfreiheit neu auslege.
Unter den Dokumenten sei auch die so genannte Akte Rendlesham, die einen der bekanntesten Fälle darstellt, bei dem in Großbritannien ein Ufo gesichtet worden sein soll.
Bislang sollen nur 20 Menschen die Unterlagen gesehen haben, die einen Vorfall in Rendlesham Forest im Osten Englands aus dem Jahr 1980 betreffen. In mehreren Nächten soll damals ein hell erleuchtetes Raumschiff dabei beobachtet worden sein, wie es in dem Wald landete. Unter den Zeugen waren auch Offiziere einer nahegelegen US-Basis. Skeptiker glauben, dass die Zeugen vom Licht eines nahe gelegenen Leuchtturms in die Irre geführt wurden.
Diese Unterlagen sollen neben anderen vor Ende dieser Woche im Internet veröffentlicht werden. «Diese ersten Schritte bezeichnen einen großen Fortschritt im Hinblick auf eine neue Regierungskultur», sagte die Ministerin für Informationsfreiheit, Yvette Cooper. Damit würden Rechte der Öffentlichkeit erweitert, das zu erfahren, was in ihrem Namen geschieht.
Die Regierung habe außerdem die Absicht, bis zu 100 Regelungen aufzuheben oder abzuändern, die die Geheimhaltung von Informationen betreffen. (nz)