Zwei Fälle von Beulenpest in New York
07.11.2002
Herausgeber: netzeitung.de
Beide wurden sofort isoliert. Der 53-jährige Mann befinde sich noch in Lebensgefahr, hieß es. Seine 47 Jahre alte Frau sei in einem stabilen Zustand.
Die Bevölkerung müsse sich aber nicht vor einer Pest-Epidemie fürchten, so Frieden, Beulenpest verbreite sich nicht «von Mensch zu Mensch». Gefährlicher ist die so genannte Lungenpest, die auch ohne Zwischenwirte übertragen werden kann.
Die beiden Patienten haben sich wahrscheinlich in ihrer Heimat New Mexico infiziert. In Santa Fe, woher sie kommen, wurden bereits im Juli Ratten und Flöhe gefunden, die Pest-Erreger in sich trugen. In dem Bundesstaat würden mehr als die Hälfte aller Pest-Fälle in den USA registriert, sagte Frieden. Laut dem deutschen Institut für Tropenmedizin gibt es in den USA drei Regionen, in denen Pesterreger immer wieder auftauchen. (nz)

