Irving hatte in dem Prozess den britischen Verlag Penguin und die Autorin Deborah Lipstadt verklagt, die ihn in einem 1994 erschienenen Buch als Holocaust-Leugner bezeichnet hatte. Irving erklärte, dies habe seinem Ruf geschadet und somit Auswirkungen auf sein Einkommen gehabt. Sein Verteidiger sagte, Irving habe in keinem seiner Werke die Ermordung von Juden abgestritten oder mit Gedankengut des Nationalsozialismus sympathisiert. Der Historiker habe die These vertreten, dass die Judenvervolgung bis 1943 keine systematisch betriebene deutsche Politik gewesen sei.