Finanzkrise bringt Ungarns Regierung in Bedrängnis: 

netzeitung.deUngarns Ministerpräsident will nicht mehr

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Finanzkrise bringt Ungarns Regierung in Bedrängnis 

Lupe Ungarns Ministerpräsident will nicht mehr

Inmitten einer der schwersten Wirtschaftskrisen des Landes hat der ungarische Ministerpräsident seinen Rücktritt angeboten. Er wolle kein Hindernis für weitere wirtschaftliche Reformen sein, sagte Gyurcsany.

Angesichts schwindenden Rückhalts in der Finanzkrise hat der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány am Samstag seinen Rücktritt angeboten. Sein Verbleiben im Amt wäre offenbar ein Hindernis für weitere wirtschaftliche und soziale Reformen, begründete der Chef der regierenden Sozialisten seine Entscheidung auf einer Tagung der Partei.

Gyurcsány kündigte an, das Parlament am Montag offiziell von seinem Schritt in Kenntnis zu setzen. Eine Parteikonferenz in zwei Wochen solle über einen Nachfolger entscheiden.

Gyurcsány wurde 2004 Ministerpräsident Ungarns, 2006 wurde er wiedergewählt. Aus Protest gegen die Regierungspolitik waren zuletzt zahlreiche Menschen auf die Straße gegangen. Ungarn gehört zu denjenigen Ländern Osteuropas, die von der Wirtschafts- und Finanzkrise am stärksten in Mitleidenschaft gezogen worden sind. (AP)