Weiter heftige Bodenkämpfe : 

netzeitung.deKrankenhäuser im Gazastreifen überfüllt

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Ein verletztes Kind wird versorgt (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ein verletztes Kind wird versorgt
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Tote, die nicht geborgen werden können, Verletzte, die schlecht oder gar nicht versorgt werden: Zwei Tage nach Beginn der israelischen Bodenoffensive reagiert in Gaza das Chaos. Über 50 Palästinenser sollen seitdem gestorben sein.

Im Gazastreifen droht eine humanitäre Katastrophe: Wegen der schweren Kämpfe können die palästinensischen Rettungskräfte nicht mehr alle Toten bergen. Mehr als 50 Menschen seien seit Beginn der israelischen Bodenoffensive getötet worden, sagte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde am Sonntag in Gaza.

«Viele Leichen können wir wegen des intensiven Beschusses überhaupt nicht mehr bergen. Wenn es einmal ruhig ist, dann werden wir viele Leichen unter Trümmerbergen finden», sagte er.

Israelische Soldaten getötet
Ihm zufolge sind seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 27. Dezember mindestens 520 Palästinenser getötet und weitere 2500 verletzt worden. Zwei Tage nach Beginn ihrer Bodenoffensive setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf Ziele der Hamas-Organisation weiter fort.

Der israelische Rundfunk meldete am Montag, in der Nacht seien 30 Ziele in dem Palästinensergebiet angegriffen worden. Bislang zeige Hamas aber keine Anzeichen einer Schwächung, hieß es weiter. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will am Montag zu Nahost-Gesprächen nach Kairo, Ramallah und Jerusalem reisen. Bei den jüngsten Kämpfen seien sechs israelische Soldaten verletzt worden, berichtete die Zeitung «Haaretz» am Montag in ihrer Onlineausgabe. Hamas-Kämpfer würden mit Panzerabwehrraketen und Mörsern auf die vorrückenden Einheiten feuern. In Gaza-Stadt waren wieder mehrere Explosionen zu hören. (dpa)