02. Jan 2009 11:17
Sie hätten «etwas erzählt, was sie besser an Bord nicht gesagt hätten», hieß es später zur Begründung für den Rauswurf von neun Reisenden. Das Flugzeug in Washington startete ohne sie.
Die Muslime, bis auf eine Ausnahme allesamt in den USA geborene amerikanische Staatsbürger, wollten am Donnerstag mit der Linie AirTran nach Orlando im US-Bundesstaat Florida fliegen. Unter ihnen waren ein Anästhesist, ein Anwalt sowie drei Kinder. Die Gruppe wollte zu einer religiösen Veranstaltung fliegen. Den Vorwurf, sie hätten Verdacht erregende Bemerkungen bezüglich Flugsicherheit gemacht, wiesen die Rausgeworfenen zurück. «Wir haben lediglich darüber diskutiert, wo im Flugzeug der sicherste Sitzplatz sei, sollte etwas passieren», sagte Atif Irfan, einer der Muslime, der «Washington Post». Mitreisende dachten da offensichtlich sofort an einen möglichen Terror-Plan. Den Rest übernahmen so genannte Air Marshals.