Die BNP wolle die Polizei einschalten, sagte Parteichef Nick Griffin. Die Veröffentlichung der Liste mit den 12.000 Namen verstoße gegen den das Menschenrechtsgesetz (Human Rights Act), sagte Griffin. Seine Partei lehne das Gesetz, das die Europäische Menschenrechtskonvention in Großbritannien umsetzt, zwar ab, zum Schutz ihrer Mitglieder werde die BNP das Gesetz aber nutzen. Die Veröffentlichung verstoße auch gegen die Datenschutzbestimmungen.Auf der Liste sind nach Medienangaben auch einige Nicht-Mitglieder und Kinder von Mitgliedern aufgeführt. Die BNP vertritt rechtsextreme Ansichten, sie wurde auch mit der Leugnung des Holocausts in Verbindung gebracht. Die Partei ist zwar nicht im Unterhaus vertreten, dafür aber in einigen Gemeinden. Bei der Parlamentswahl im Jahr 2005 erreichte sie 0,7 Prozent der Stimmen. (dpa)