17.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Im Land des Fast-Foods haben manche nichts zu essen
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Millionen Amerikaner haben nicht genug Geld, um sich Lebensmittel zu kaufen. Die Zustände sind so schlimm, wie seit zehn Jahren nicht, stellt ein Ministeriums-Bericht fest.
In den USA haben im vergangenen Jahr fast 700.000 Kinder Hunger leiden müssen. Die am Montag in Washington veröffentlichten Zahlen der Hungernden im Jahr 2007 waren die höchsten seit 1998 und übertrafen die des Vorjahres um 50 Prozent. Sie stehen im Jahresbericht des US-Landwirtschaftsministeriums über Lebensmittelsicherheit.
Demnach litten im vergangenen Jahr zeitweise 36 Millionen Erwachsene und Kinder in den USA Hunger, 700.000 mehr als 2006. Definiert wird Hunger so: Entweder haben die Leute nicht genug Geld, um sich Lebensmittel zu kaufen, oder sie erhalten nicht genug Lebensmittelhilfe, um ein gesundes Leben führen zu können.
Fast ein Drittel dieser Menschen, fast zwölf Millionen, mussten sogar eine beträchtliche Unterbrechung in der Lebensmittelmenge hinnehmen, die sie normalerweise essen. (AP)