Die Ankunft wurde gegen 23.00 Uhr auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln/Wahn erwartet. Der Mann sei nicht in Lebensgefahr, hieß es. Er soll im Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz behandelt werden. Die beiden am Sonntag verletzten Soldaten stammen aus einer Fernmeldeeinheit im nordhessischen Frankenberg. Ein entsprechender Bericht des Hessischen Rundfunks wurde der Deutschen Presse-Agentur dpa am Montag in Bundeswehrkreisen inoffiziell bestätigt. Der leicht verletzte Soldat bleibt Bundeswehrangaben zufolge in Afghanistan im Einsatz.
Der Attentäter hatte den Sprengsatz am Sonntag gegen 10.20 Uhr Ortszeit (6.50 Uhr MEZ) bei Baghlan neben einem Militärkonvoi mit mehreren gepanzerten Fahrzeugen gezündet. Dabei kam nach afghanischen Angaben ein Zivilist ums Leben. Unter der Zivilbevölkerung gab es zudem mindestens zwölf Verletzte. (dpa)