Erste Pressekonferenz: 

netzeitung.deObama will Finanzkrise schnell angehen

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Obama sucht auch nach Lösungen für die angeschlagene Autoindustrie (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Obama sucht auch nach Lösungen für die angeschlagene Autoindustrie
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Die Stabilisierung des Finanzsektors ist die erste Herausforderung, die Obama nach seiner Amtsübernahme am 20. Januar angehen will. Eine Lösung sei aber weder «Schnell» noch «leicht».

Der künftige US-Präsident Barack Obama hat die Finanzmarktkrise als «größte wirtschaftliche Herausforderung zu unseren Lebzeiten» bezeichnet. Die derzeitigen wirtschaftlichen Nöte vieler Amerikaner zeigten, dass die Regierung rasch handeln müsse, um den Finanzsektor wieder zu stabilisieren, sagte Obama am Freitag auf seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg am Dienstag. Er habe sein Übergangsteam für Wirtschaftsfragen auch damit beauftragt, nach Lösungen zur Unterstützung der angeschlagenen Autoindustrie zu suchen.

Er werde die Herausforderungen «frontal» angehen, sagte Obama. Der 47-Jährige räumte jedoch ein, das Ausmaß der vor ihm liegenden Aufgaben keinesfalls zu unterschätzen. Eine Lösung der gegenwärtigen Probleme werde nicht «schnell und leicht» zu erreichen sein.

Er befürwortete ein weiteres Konjunkturprogramm für die angeschlagene US-Wirtschaft. Solche ein Paket sähe er «lieber früher als später», sagte Obama. Der künftige Präsident sprach sich zudem wie schon in seinem Wahlkampf für einen «Rettungsplan für die Mittelschicht» aus. Auch müsse es eine Ausweitung der Arbeitslosenversicherung geben, sagte Obama. (dpa/AP)