USA im Kampf gegen den Terror:
Tote bei Raketenangriffen in Pakistan
Erst am Mittwoch hatte Pakistan die US-Botschafterin einbestellt und gegen die amerikanischen Raketenangriffe in der Grenzregion protestiert. Die Angriffe stellten eine klare Verletzung der Souveränität Pakistans dar, hieß es in einem Schreiben an Botschafterin Anne Patterson. Die USA sollen in diesem Jahr bei derartigen Angriffen bereits mindestens zwei ranghohe Kommandeure der Al Kaida getötet haben.
Seit August sollen die US-Streitkräfte für mindestens 17 Angriffe in Pakistan verantwortlich sein. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind beide Staaten Verbündete im Kampf gegen den Terror. Pakistan wurde jedoch schon oft kritisiert, nicht entschieden genug gegen Extremisten vorzugehen. Das Grenzgebiet zu Afghanistan gilt als Hochburg der Taliban, auch Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden wird dort vermutet. (AP)

