Nach Angaben des georgischen Innenministers Wano Merabischwili kontrollieren nun georgische Spezialeinheiten die Ortschaften in der «Pufferzone». «Die Menschen, die im Krieg flüchten mussten, können in ihre Wohnungen zurückkehren.« Die Polizei werde für ihre Sicherheit sorgen, so der Minister.Der russische Außenminister Sergej Lawrow forderte als Folge des August-Krieges im Südkaukasus ein internationales Waffenembargo gegen Georgien. Dies würde zur Stabilität der Region beitragen, sagte Lawrow. Moskau hatte in den vergangenen Wochen besonders die USA, die Ukraine und Israel beschuldigt, Waffen an die Führung in Tiflis geliefert zu haben. Der Krieg Anfang August hatte mit einer georgischen Offensive in der abtrünnigen Region Südossetien begonnen. Wenige Stunden später marschierte die russische Armee mit der Begründung in Georgien ein, dort lebende Landsleute schützen zu wollen. (dpa/AP)