Kein Ende der Gewalt in Afghanistan:
Erstmals Schnelle Eingreiftruppe angegriffen
09.09.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Es kam zu leichten Sachschäden. Wie die «Welt» weiter berichtet, wurde am Sonntag zudem das deutsche Feldlager in Kundus mit einer Rakete beschossen. Sie schlug auf dem Gelände ein, ohne Schaden anzurichten.
Die Bundeswehr ist in Afghanistan nach einem Bericht der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» nicht in der Lage, Soldaten aus umkämpften Gebieten mit Hubschraubern zu retten oder zu evakuieren. Abgeschossene oder notgelandete Piloten könnten nur mit Hilfe der US-Armee ausfindig gemacht und geborgen werden, berichtet das Blatt.
Deutsche Offiziere der Schutztruppe Isaf beklagten sich über einen seit Jahren bestehenden Mangel an Hubschraubern. Zudem verfüge die Bundeswehr noch immer nicht über bewaffnete Rettungshubschrauber (CSAR) zum Einsatz in Krisengebieten. Die von der Bundeswehr gestellte Schnelle Eingreiftruppe in Nordafghanistan sei deshalb nur begrenzt einsetzbar, so die Zeitung. (dpa)

