Die Turiner Zeitung «La Stampa» würdigt noch einmal die Rolle der Vize-Kandidatin. «Sarah Palin, die sich in ihrer Rede selbst mit einem «Pitbull mit Lippenstift» verglichen hatte, hat den Konservativen neuen Schwung verliehen und die Wahlkampagne noch einmal herumgedreht. Auch wenn John McCain der Kandidat der Republikaner ist, so wird die Entscheidung doch vom Duell zwischen ihr und Barack Obama abhängen, zwischen einer weißen Frau aus Alaska und einem Afroamerikaner aus Hawaii.« McCain wie auch Obamas Vize Joe Biden seien tief in ihrer jeweiligen Partei verwurzelt und seit über 30 Jahren bekannte Gesichter im Establishment von Washington. Obama und Palin seien hingegen Outsider, die von den extremen Grenzen am Pazifik kämen und die jene Kategorien verkörperten – Frauen und Afroamerikaner – die noch nie ins Weiße Haus eingezogen sind.