04. Sep 2008 21:45
Vor der Geberkonferenz in New York prangert der UN-Generalsekretär das geizige Verhalten der reichen Länder an. Im Kampf gegen die Armut in der Welt müssten den Worten endlich auch Milliarden folgen.
Ban appellierte an die Staats- und Regierungschefs der Industrieländer, bei einer geplanten Geberkonferenz am 25. September in New York konkrete Pläne und Vorschläge vorzulegen. Von 2008 bis 2010 seien 18 Milliarden Dollar pro Jahr mehr nötig, wenn die Vereinten Nationen ihre sogenannten Millenniumsziele erreichen wollten. «Wir sind schon in unserer zweiten Halbzeit im Kampf gegen Armut. Uns läuft die Zeit davon.»Die UN-Mitgliedsstaaten hatten sich im Jahr 2000 auf acht Ziele für das neue Jahrtausend verständigt. Sie sollen bis 2015 erreicht sein. Dazu gehören die Halbierung extremer Armut, der Abbau von Kinder- und Müttersterblichkeit und der Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft zwischen armen und reichen Ländern. (dpa)