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Graues Maskottchen: 

Die US-Demokraten und ein Esel als Symbol

24. Aug 2008 15:15
Anhänger des Demokraten John Edwards vor der Vorwahl in Iowa 2008 als Esel verkleidet.
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Sie ist fast 220 alt und damit die älteste politische Vereinigung in den Vereinigten Staaten. Gegründet wurde die Demokratische Partei von Thomas Jefferson, der 1801 als erster demokratischer Präsident ins Weiße Haus einzog.

Die Demokratische Partei ist die älteste politische Vereinigung der USA und eine der beiden großen Parteien des Landes. Sie ist traditionell von sozialen und liberalen Ideen geprägt. Die Demokraten betonen besonders die soziale Verpflichtung des Staates, beispielsweise im Gesundheitswesen und bei der Alterssicherung.

Mit ihrem Kandidaten Barack Obama hofft die Partei, wieder ins Weiße Haus einzuziehen. Mit dem Senator aus Illinois würden die Demokraten den ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten stellen. Der letzte demokratische Präsident war Bill Clinton, der das Land von 1993 bis 2001 führte. Seit 2006 hat die Partei die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. Auch bei den Gouverneuren liegen die Demokraten mit 28 zu 22 vorne.

Ein Esel als Maskottchen

Der Esel ist das Symbol der Demokraten. Der Grund dafür liegt fast 200 Jahre zurück: 1828 versuchten politische Gegner den Präsidentschaftskandidaten Andrew Jackson als Esel zu diffamieren. Jackson, der dann zum siebten US-Präsidenten gewählt wurde, drehte den Spieß um: Er machte den Esel zum Symbol seiner Kampagne.

1870 tauchte der Esel dann in den Zeichnungen des damals sehr populären deutsch-amerikanischen Karikaturisten Thomas Nast auf - der auch dem Elefanten als republikanischem Parteisymbol zum Durchbruch verhalf. Seither ist das Tier, wenn auch nicht offiziell, das Maskottchen der Demokraten.

Gegründet wurde die Democratic Republican Party 1792 vom ersten demokratischen Präsidenten Thomas Jefferson (1801-1809). 1854 kam es im Streit um die Sklaverei zur Spaltung der Partei in einen süd- und einen nordstaatlichen Flügel. Dies führte 1860 zur Wahl des Republikaners Abraham Lincoln. Spätere prominente Präsidenten waren Franklin D. Roosevelt, John F. Kennedy und Jimmy Carter. (nz/dpa)

 
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