Der Vorfall habe sich in der Nähe der Stadt Gori ereignet, mitten im Krisengebiet und nur wenige Kilometer entfernt von Südossetien. Vermutlich sei die Familie südossetischen Guerillas zum Opfer gefallen, die nach dem militärischen Sieg der russischen Armee und dem Rückzug der Georgier in die Region um Gori eingedrungen seien. «Die Angreifer waren nicht uniformiert und haben uns in eine Falle gelockt», zitierte «Spiegel Online» den Familienvater. Demnach habe es sich «definitiv» nicht um russische Soldaten gehandelt.
Sönke T. wurde mehrfach von Kugeln getroffen, eine habe seine Lunge verletzt, berichtete das Online-Magazin weiter. Seine aus Georgien stammende Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit sei von rund einem Dutzend Geschossen getroffen worden.
Der Lübecker sei an die Schwarzmeerküste gereist, um dort seine Frau und seine Kinder abzuholen, schrieb «Spiegel Online». Demnach hätten Frau und Kinder keine Reisepässe dabei gehabt und hätten deshalb nicht die Möglichkeit gehabt, in die Türkei auszureisen.