Die Offensive löste nach Angaben der Diakonie-Katastrophenhilfe inzwischen eine weitere Flüchtlingswelle aus. Zahlreiche Georgier aus Abchasien seien mittlerweile in Tiflis angekommen, sagte ein Sprecher. In der georgischen Hauptstadt gebe es bereits bis zu 15.000 Flüchtlinge, die etwa aus Südossetien und der von russischen Truppen angegriffenen Stadt Gori gekommen seien. Die vergangene Nacht hätten die Menschen in Tiflis in großer Angst vor einem russischen Angriff verbracht, betonte der Sprecher.
Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Partnerorganisationen in Georgien bei der humanitären Hilfe. «Derzeit bemühen wir uns, Zugang zur weitgehend zerstörten Stadt Gori zu erhalten», meinte der Sprecher. Derzeit seien allerdings fast keine Menschen mehr in Gori. Sobald die Flüchtlinge aber zurückkehrten, sei dort massive Hilfe vonnöten. (dpa/epd)