05. Aug 2008 17:05
Sicherheitskräfte haben die Ausländer während der Berichterstattung über den Anschlag in Xinjiang mehrere Stunden festgehalten. Daraufhin protestierte Tokio bei der chinesischen Führung.
Die chinesischen Behörden entschuldigten sich nach dem Zwischenfall vom Montag.
Die Regierung in Tokio kündigte einen Protest in Peking an. Die Polizei hielt die beiden Japaner für rund zwei Stunden fest und verhörte sie dabei.Am frühen Dienstagmorgen kamen sie wieder frei. Katsuta habe keine schweren Verletzungen erlitten und werde weiterhin in Xinjiang arbeiten, teilte sein Arbeitgeber Nippon Television mit. Ein Sprecher des Senders kündigte eine Beschwerde bei der chinesischen Botschaft in Tokio an. Bei dem Anschlag in Xinjiang am Montag waren 16 Polizisten getötet und 16 weitere verletzt worden. (AP)