Nach harten Angriffen der Republikaner zahlt das Wahlkampfteam Obamas jetzt mit einem neuen Fernseh-Werbespot mit gleicher Münze zurück: In dem am Montag vorgestellten Spot wird McCain als Handlanger der Ölindustrie porträtiert. Die USA könnten sich nicht schon wieder einen von den Ölkonzernen dominierten Präsidenten leisten. Der aus Texas stammende Bush arbeitete früher in der US-Ölindustrie.Zu Beginn ist in dem Werbespot ein Mann zu sehen, der sein Auto volltankt. «Jedes Mal, wenn Sie Ihren Tank füllen, füllen sich die Kassen der Ölkonzerne», sagt ein Sprecher. Während McCain die Steuern für jene Unternehmen senken wolle, werde Obama sie erhöhen, heißt es weiter. Obama schlägt eine Steuer auf die Gewinne der Ölkonzerne vor und will damit wegen des stark gestiegenen Benzinpreises eine Nothilfe von 1000 Dollar pro US-Familie finanzieren.
In der vergangenen Woche hatte McCains Wahlkampfteam Obama in Werbespots als unerfahrenen Promi-Politiker dargestellt und mit Britney Spears und Paris Hilton verglichen. Der aktuelle McCain-Spot vergleicht Obama mit Moses. (AP, nz)