31. Jul 2008 07:55
Kritiker fürchten, der US-Präsident legitimiere das repressive Vorgehen Chinas mit seinem angekündigten Besuch bei den Spiele. Im Weißen Haus sieht man das anders: Er komme schließlich, um sich zu heiklen Themen zu äußern.
Es gebe bei Aktivisten Bedenken, dass Bushs Anwesenheit bei der feierlichen Eröffnung der Sommerspiele der chinesischen Regierung weitere Legitimität verschaffe, räumte Wilder ein. Der US-Präsident wolle jedoch mit seinem Kollegen Hu Jintao über die Menschenrechtslage sprechen und sich öffentlich zur Religionsfreiheit äußern.Am Dienstag war Bush im Weißen Haus mit mehreren prominenten Dissidenten zu Gesprächen über die Menschenrechtslage in China zusammengetroffen. Er reist am kommenden Montag zu politischen Gesprächen nach Südkorea und Thailand und fliegt am 7. August zu einem dreitägigen Aufenthalt nach Peking weiter.