McCain versucht mit allen Mitteln Obamas Wirkung zu schmälern
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Der Republikaner hat nach Obamas Deutschland-Besuch einen neuen TV-Spot veröffentlicht. Dessen deutsche Fans kommen dabei erwartungsgemäß schlecht weg. Mit Video
Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain macht sich über die deutschen Sympathien für Barack Obama lustig: Ein neuer TV-Werbespot nimmt die angebliche Obama-Lobhudelei der Deutschen aufs Korn. Zu Wort kommen Besucher der Berliner Obama- Veranstaltung, die für amerikanische Ohren Merkwürdiges von sich geben.
Beispielsweise berichtet da ein junger Mann, dass seine «marxistischen Freunde» in den USA Obama unterstützten. Ein anderer vergleicht den US-Demokraten mit dem Revolutionsführer Che Guevara. Zudem werden Bilder Obamas mit Fotos des US-Schauspielers David Hasselhoff verknüpft und überblendet. Amerikaner machen sich oft über den angeblich schlechten Geschmack der Deutschen lustig, die selbst einen - in den USA nicht sonderlich populären - Hasselhoff zum Star machten.Auch die Hoffnung einer Besucherin, dass Obama die Amerikaner ändern könnte, dürfte in den USA nicht unbedingt gut ankommen, ebenso wenig wie die unmotivierte Wiederholung des Satzes «Yes we can». (dpa, nz)