Zur Kundgebung unter dem Motto «Freiheit für Serbien» hatten extrem-nationalistische Parteien aufgerufen, die zuvor «mehrere zehntausende» angekündigt hatten. Die Demonstranten trugen Fotos von Karadzic und dessen, ebenfalls wegen Kriegsverbrechen angeklagten und noch immer flüchtigen Armeechefs Ratko Mladic. Die Polizei hat die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, um mögliche Gewaltausbrüche zu verhindern. Die Straßen in der Innenstadt waren für den Verkehr gesperrt. An den Vortagen waren bei Protesten der Nationalisten mehrere Journalisten verletzt und deren Ausrüstung beschädigt worden. (dpa)