23. Jul 2008 08:41
In Brasilien sind die Umweltgesetze verschärft worden, um die Ausbeutung des Regenwaldes zu reduzieren. Ob die Gesetze greifen werden ist allerdings fraglich.
So erhalten staatliche Inspektoren das Recht, Eigentum und Waren von Leuten zu beschlagnahmen, bei denen illegal gefälltes Holz entdeckt wird. Außerdem wird die Zahl der Polizeibeamten im Amazonasbecken aufgestockt. Die genaue Zahl steht noch nicht fest. Brasilien hat zwar einige der schärfsten Umweltgesetze der Welt. Ihre Durchsetzung erfolgt aber oft nur lückenhaft. So kritisieren Umweltschützer, dass im vergangenen Jahr nur ein Prozent der verhängten Bußgelder gegen Umweltsünder am Amazonas auch tatsächlich eingetrieben worden sind. Rund 20 Prozent des für das Weltklima wichtigen Regenwaldes am Amazonas wurden bereits abgeholzt. (AP)