19. Jul 2008 10:44, ergänzt 12:09
Der Präsidentschaftskandidat wagt sich ins Krisengebiet. Er will den Soldaten für ihre «heldenhafte Arbeit» danken. Kabul ist die erste Station einer ausführlichen Auslandstour. In Berlin soll dafür offenbar eine Fanmeile eingerichtet werden.
Die Einzelheiten der Reise wurden aus Sicherheitsgründen bis zuletzt geheim gehalten. Obama wird sich bei seinen Gesprächen in den Hauptstädten erstmals detailliert zu seinen außenpolitischen Vorstellungen äußern. Gegner des schwarzen Senators werfen ihm Unerfahrenheit in internationalen Fragen vor. Er wolle in Gesprächen herausfinden, was die großten Sorgen der Befehlshaber in Afghanistan und in Bagdad seien, sagte Obama vor seiner Abreise laut CNN. Ob er auch harte Worte für die Staatschefs in Afghanistan und im Irak finden werde, wurde er gefragt. Seine Sache sei eher das Zuhören, nicht so sehr das Reden, antwortete der Senator.