Laut der Zeitung wurde bereits 1998 festgestellt, dass in Tricastin 900 Kilogramm Uran aus einem lange Zeit geheim gehaltenen Erdhügel ins Grundwasser gelangt waren. In dem mehrere Meter hohen Erdhügel innerhalb der Anlage waren in den 70er Jahren 760 Tonnen uranhaltigen Atomabfalls aus Militärbeständen vergraben worden. Ein Gesetz von 2006 schreibt laut Borloo die Erfassung aller Orte mit Atommüll vor. Er habe einen Bericht über den Umgang mit dem Abfall angefordert. «Man sagt mir, alles sei unter Kontrolle. Ich will sichergehen.» (dpa)