13.07.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Ein amerikanischer Soldat patroulliert
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Am Hindukusch ist es mittlerweile gefährlicher als im Irak. Am Samstag sterben zwei Soldaten und ein Kind bei einer Bombenexplosion. Einen Tag später zündet wieder jemand einen Sprengsatz.
Ein Selbstmordattentäter hat am Sonntag bei einem Anschlag im Süden Afghanistans 24 Menschen mit in den Tod gerissen. Der Attentäter sprengte sich auf einem Markt im Bezirk Deh Rawud in der Provinz Urusgan in die Luft, wie der Polizeichef der Provinz sagte. Bei den Toten handele es sich um 20 Zivilisten und 4 Polizisten.
Bei einem Selbstmordanschlag in der südafghanischen Unruheprovinz Helmand kamen am Samstag zwei afghanische Soldaten, ein Kind sowie der jugendliche Attentäter ums Leben, wie die Nato-geführte Schutztruppe Isaf mitteilte. Die Provinz Helmand gilt als Hochburg der radikalislamischen Taliban. (dpa)