G8-Gipfel:
Armut, Aids und Krieg
Mehr als 934 Millionen Menschen lebten 2007 in Afrika. 2008 sollen es nach Schätzungen 955 Millionen sein.
Das Bruttonationaleinkommen pro Kopf lag 2005 bei 971 US-Dollar, das waren weniger als drei Dollar pro Tag.
Der soziale und wirtschaftliche Fortschritt ist durch Krankheiten, Naturkatastrophen, Kriege, Misswirtschaft und Korruption bedroht.
Südlich der Sahara sind 22,5 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Das sind mehr als zwei Drittel aller Aids-Infizierten weltweit.
Die am weitesten verbreitete Religion ist das Christentum, danach kommt der Islam.
Afrika ist reich an Bodenschätzen. Einige Länder verfügen über große Vorkommen etwa an Gold und Diamanten. Zudem gibt es große Lagerstätten an fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl und Erdgas.
Schwere Krisen gab es 2007 in sechs afrikanischen Ländern (Zentralafrika, Tschad, Kongo, Äthiopien, Kenia, Nigeria), Kriege in zweien (Somalia und Sudan). (dpa)

