Wahlkampf in den USA: 

netzeitung.deClinton macht ihre Webseite Obama-freundlich

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Sie findet ihn jetzt super - nicht nur bei diesem Auftritt (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Sie findet ihn jetzt super - nicht nur bei diesem Auftritt
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Zeitweise hatte sie mit allen Mitteln gegen den Senator gekämpft. Mittlerweile setzt sich Hillary Clinton für den demokratischen Kandidaten ein. Deswegen ist nun auch ihre Homepage umgestaltet worden.

Ex-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat nach einem US-Zeitungsbericht alles Negative aus dem Wahlkampf von ihrer Website wie auch ihrer Seite im Internet-Portal You Tube gelöscht. Jene Werbespots, in denen sie ihrem einstigen innerparteilichen Rivalen Barack Obama unterstellte, die Arbeiterschaft beleidigt, Debatten ausgewichen und Irreführendes über Benzinpreise gesagt zu haben, seien verschwunden, berichtete die «Washington Times» am Mittwoch.

«Was Besuchern der Webauftritte bleibt, sind nur die netten Momente ihrer Bewerbung um die Kandidatur», schreibt die Zeitung. Die demokratische Senatorin hatte sich Anfang Juni Obama geschlagen gegeben und unterstützt ihn seither.

Auf seiner eigenen Wahlkampf-Website muss sich der Kandidat der Demokraten dagegen kritische Töne gefallen lassen. Anhänger können sich dort je nach Interessen online zu Gruppen zusammenfinden. Eine davon mit mehreren tausend Mitgliedern wettert nun heftig dagegen, dass Obama ein neues Abhörgesetz unterstützt, das mit Einschränkungen Straffreiheit für Telefongesellschaften vorsieht, die sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 an Lauschaktionen ohne Erlaubnis von Gerichten beteiligt hatten.

Das berichtet das «Wall Street Journal». Obamas Team reagiert gelassen: «Wir glauben, dass ein offener Dialog ein wichtiger Bestandteil eines jeden Wahlkampfs ist», zitiert das Blatt einen Sprecher. (dpa)