24. Jun 2008 11:38
Erstmals hat ein Häftling des Gefangenenlagers erfolgreich gegen seine Inhaftierung geklagt. Der gebürtige Chinese darf nicht weiter als feindlicher Kämpfer bezeichnet werden.
Der 37-jährige Huziafa Parhat, ein gebürtiger Chinese, hatte Einspruch gegen eine vom Pentagon durchgeführte Überprüfung seines Status eingelegt, in der er als sogenannter feindlicher Kämpfer eingestuft worden war. Dem Bericht zufolge ist es das erste Mal, dass seine solche Einstufung durch das US-Militär von einem Gericht gekippt wurde. Uiguren sind eine muslimische Volksgruppe in Westchina. Neben Parhat sitzen noch weitere 16 Uiguren in Guantánamo ein. Der 37 Jährige war in den ersten Tagen des Afghanistan-Krieges von US- Truppen gefangen genommen und als Terrorverdächtiger nach Guantánamo gebracht worden. (dpa)