Timoschenkos und Juschtschenkos Parteien hatten im vergangenen Jahr ein Regierungsbündnis geschlossen. Der Vorfall im Parlament verschärft den Machtkampf zwischen den einstigen Weggefährten, die während der sogenannten Orangenen Revolution 2004 Seite an Seite gekämpft hatten. Die Regierungschefin will Juschtschenko bei der Präsidentenwahl 2010 nachfolgen. Am Dienstag warf sie ihm vor, er wolle sie als Kandidatin diskreditieren. Bereits im Februar war Juschtschenko gehindert worden, im Parlament zu sprechen. Damals war die Opposition dafür verantwortlich, die gegen seinen prowestlichen und Nato-freundlichen Kurs protestieren wollte. (AP)