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Kampf um Super-Delegierte: 

Nur eine Stimme trennt Clinton und Obama

11. Mai 2008 14:48
Obama und Clinton kämpfen verbissen um die Nominierung
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Es sieht immer schlechter aus für die Wahlkämpferin Clinton. US-Medienberichten zufolge beträgt ihr Vorsprung bei den Superdelegierten nur eine Stimme. Andere sehen bereits Obama im Vorteil.


Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur bei den US-Demokraten hat Senator Barack Obama seine Konkurrentin Hillary Clinton bei der Zahl der Superdelegierten fast eingeholt. Der Abstand verringerte sich nach Berechnungen des US-Senders CNN vom Samstag von ehemals rund 100 auf nur noch eine Stimme Vorsprung für die New Yorker Senatorin und frühere First Lady.

In den vergangenen Tagen habe der Senator aus Illinois vier weitere Superdelegierte für sich gewinnen können, hieß es. Aber auch Clinton habe zwei dieser nicht an Vorwahlergebnisse gebundenen Delegierten hinzugewonnen, jedoch auch einen an Obama verloren. Anderen Zählungen einiger US-Medien zufolge führt Obama sogar schon vor Clinton; allerdings ist die Haltung vieler Superdelegierter interpretationsfähig und nicht eindeutig.

Clinton kommt der CNN-Zählung nach auf 273 Superdelegierte, Obama auf 272. Bei der Zahl der an die Vorwahlergebnisse gebundenen Delegierten führt Obama mit 1592 vor Clinton, die auf 1424 komme. Am Dienstag werden die demokratischen Anhänger bei der Vorwahl in West Virginia über die Bewerber abstimmen. Laut Umfragen führt hier Clinton deutlich mit über 40 Prozentpunkten vor Obama; allerdings würde ein großer Sieg nichts wesentlich an dem großen Vorsprung Obamas bei der Zahl der Delegierten für den Nominierungsparteitag Ende August in Denver ändern. Keiner der beiden Bewerber kann hier die erforderliche Mehrheit der festgelegten Delegierten erreichen.

Deshalb werden die insgesamt knapp 800 Superdelegierten auf dem Parteitag letztendlich über die demokratische Kandidatur entscheiden. Bei diesen Delegierten handelt es sich um Funktionäre oder Amtsträger der Partei, die bei der Abstimmung nicht durch die Vorwahlergebnisse in ihrem Staat festgelegt sind. Mehr als 200 Superdelegierte haben sich bislang noch nicht öffentlich auf einen Kandidaten festgelegt. (dpa)

 
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