Journalisten kritisieren, dass sie sich kein eigenes Bild machen konnten, sondern auf die Aufnahmen des chinesischen Fernsehens angewiesen waren. Auch Exiltibeter hatten das Vorhaben scharf kritisiert. Aus ihrer Sicht will Chinas Regierung mit dem Fackellauf auf den Mount Everest und durch Tibet ihren Herrschaftsanspruch über das größte Hochland der Erde demonstrieren. Der Zeitpunkt des Aufstiegs war bis zuletzt geheim gehalten worden, offensichtlich um Störungen auszuschließen.Die eigens entwickelten Fackeln, mit denen das Feuer auch bei starken Winden und wenig Sauerstoff in der Luft brennt, benutzten festen Brennstoff, wie er auch in Raketen zum Einsatz kommt. (dpa/AP/nz)